
NHD-Minilops sind sehr pflegeleicht in der Fellpflege. Sie putzen sich ganz allein. ;O) Anders sieht es da bei den Cashmere-Lops aus. Sie haben zwar am Kopf kurzes Fell, aber sonst schmücken sie sich mit einem langen Fellkleid. Das heißt, man muss ihnen ein wenig bei der Fellpflege helfen. Bis zum zweiten Fellwechsel ist tägliches Kämmen angesagt. Dafür gibt es extra Entfilzer-Kämme. Mit normalen Kämmen kann man da nicht viel anfangen. Gerade an Nacken, Hals und Po bilden sich gern kleine Fellknötchen. Nach dem zweiten Fellwechsel wird das ganze dann schon leichter und es reicht meistens wöchentliches Kämmen.
Leonie findet das Kämmen momentan noch sehr langweilig. In ihrem Alter fällt es noch schwer still sitzen zu bleiben. Es gibt ja soviel zu entdecken. ;O) Da helfen dann nur Leckerlies. So bleibt sie wenigstens ein paar Minuten halbwegs still sitzen. Sind die Kaninchen dann ein wenig älter und an das Kämmen gewöhnt, finden fast alle es eigentlich recht angenehm und genießen es ein wenig verwöhnt zu werden. Vor allem, wenn man während des Kämmens immer wieder mal über Stirn-Nasen-Bereich streicht oder dabei das Köpfchen krault.
Noch aufwendiger in der Fellpflege sind die Teddy-Kaninchen. Sie gehören wie die Cashmere´s zu den Langhaarrassen. Teddy´s haben überall langes Fell. Dieses ist von der Struktur noch ein wenig anfälliger für Verfilzungen. Daher gehört das Kämmen bei dieser Rasse zum täglichen Pflichtprogramm. Zum Sommer hin kann man die Teddy´s auch trimmen lassen. Es gibt Kleintiersalons, die das anbieten, wenn man es nicht selbst machen möchte.
Fazit:
Kurzhaarrassen schaffen ihre Fellpflege ganz allein.
Langhaarrassen brauchen unsere Hilfe dabei.
Weiterhin muss man bei Kaninchen regelmäßig die Krallen schneiden lassen. Entweder man macht es selbst, mit der entsprechenden Krallenzange, oder man geht zum Tierarzt.